Finissage: 10. Oktober um 10 00 Uhr – Tourismusbüro Brig – Bahnhofstrasse 2
KunstSchauFenster verwandelt Schaufenster in Ausstellungsräume und bringt Kunst direkt ins Stadtbild. Regionale Künstler*innen gestalten kreative Installationen in den Fenstern lokaler Geschäfte – so entsteht eine inspirierende Verbindung zwischen Kunst und Alltag, zwischen Kreativität und Kommerz. Ob beim Einkaufsbummel, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Flanieren: Die Ausstellung lädt alle dazu ein, stehenzubleiben, hinzusehen und sich berühren zu lassen. Ein kulturelles Erlebnis für Gross und Klein – offen, überraschend und zugänglich für alle. Ein Projekt, das die Innenstadt belebt, lokale Kunst sichtbar macht und den öffentlichen Raum in eine Bühne für Kreativität verwandelt.
13.12.26 → 07.02.27
Vernissage: 14. Dezember 2025 um 11
La Nef
Pavillon Waldau
Abbaye 2p
CH- 2713 Bellelay
Den lang ersehnten Traum nach dem eigenen Boot ist wahr geworden.
Entstanden 2024 aus Schuhschachteln, im Rahmen das Projekt Format K.
Format K
Format K ist ein inklusives Kunstformat und wurde 2022 zum ersten Mal durchgeführt. Es steht für künstlerische Aktionen, Austausch und Vernetzung. Während jeweils drei- vier Wochen im Jahr bilden Kunstschaffende im Grossraum Bern temporäre Arbeitsgemeinschaften und nehmen einen künstlerischen Dialog miteinander auf. Format K
Die Werke der Schweizer Künstler Rittiner & Gomez sind durch eine Klarheit definiert, die ihresgleichen sucht. Man mag das abgedroschene Wort „Minimalismus“ nicht bemühen, widmet man sich den vielfältigen, unverwechselbaren Arbeiten. Welche Beschreibung trifft also zu? Welche greift nicht zu kurz und wird jener unikalen Kunst gerecht? Rittiner & Gomez zeichnen sich durch Zurückhaltung aus, oder, gegebenenfalls, ein lautes Schweigen, sofern die Sujets dies erfordern. Die Arbeiten sind politisch, aber nicht auf eindeutige, offenkundige Art und Weise. Trotz ihrer Reduziertheit, ihrer Konzentration auf das Wesentliche, spiegeln sie fein abgestufte Schattierungen wider; Abbildungen von gesellschaftlichen Angelegenheiten.
Rittiner & Gomez – Maler, Zeichner, Schreiber und Erdbewohner
„Friedfertigkeit durch Vorleben verbreiten“
Ein Interview von Jens-Philipp Gründler
literatur_fetzen: Vor nunmehr sieben Jahren hatte ich die grosse Freude, Sie interviewen zu dürfen. Zu unseren „literatur fetzen“, einem vergleichsweise jungen Literatur- und Kunstmagazin, steuern Sie nun freundlicherweise einige Illustrationen bei. Würden Sie unseren Leserinnen und Lesern kurz erläutern, wie die Arbeitsteilung bei Rittiner und Gomez aussieht? Oder liege ich richtig mit der Vermutung, dass es sich um eine Art wandelbare Symbiose handelt?
Rittiner & Gomez: Im Idealfall wird die Arbeit zusammen erledigt, oder von dem, der besser dafür geeignet ist. Natürlich muss die Zusammenarbeit immer wieder neu ausgehandelt werden.
literatur_fetzen: Ihren Arbeiten ist eine Klarheit zu eigen, die den Geist der Betrachtenden erfrischt. Man ist dazu geneigt, dafür den Terminus „minimalistisch“ zu bemühen. Aber diese Einordnung hören Sie wahrscheinlich viel zu oft. Schliesslich findet sich unter Ihren neueren Skizzen eine, die den Titel „Dialog“ trägt. Es sind zwei Figuren und Sprechblasen zu sehen: „Wir sind nicht minimalis…tisch“. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Arbeit mit einem Augenzwinkern entstanden ist. Gibt es sich wiederholende Kategorisierungen Ihrer Werke von Seiten der Presse oder anderen Betrachtenden?